Regierungspräsidentin eröffnet Ausstellung zum Mauerfall im RP – Fachvortrag von Prof. Dr. Dieter Bingen am 22. Oktober um 18 Uhr

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Frau vor blauem Plakat
Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid vor einer der Stellwände der Ausstellung im RP-Foyer.

Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid hat die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung zum Mauerfall vor 30 Jahren eröffnet. Die Schau im Regierungspräsidium (RP) Darmstadt mit dem Titel ‚Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit‘ richtet sich an die breite Öffentlichkeit und eignet sich besonders gut für Schulbesuche. Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe ‚30 Jahre Mauerfall‘ des Landes Hessen und wurde vom RP gemeinsam mit dem dort angesiedelten Europäischen Informationszentrum (EIZ) organisiert.

Die Ausstellung erinnert an die sich überschlagenden, epochalen Ereignisse 1989, die die SED-Diktatur innerhalb weniger Monate und für viele überraschend beendeten. Gezeigt werden auf 20 Postern die einsetzende Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst. Die Schau berichtet auch vom Demokratisierungsprozess, der Rolle der Bundesrepublik und den wichtigen politischen Weichenstellungen auf dem Weg zur deutschen Einheit im Jahr darauf.

Pressefoto Bundesstiftung Aufarbeitung

Außerdem werden im RP-Foyer Videos zum Widerstand von Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR gezeigt. Über QR-Codes können weitere Zeitzeugeninterviews aus dem Internet vor Ort abgerufen werden.

Zum Ende der Ausstellung am 22. Oktober wird der langjährige Direktor des Deutschen Polen–Instituts, Prof. Dr. Dieter Bingen, um 18 Uhr zum Thema ‚Polen und die Deutsche Einheit‘ sprechen. Er wird dabei die Zusammenhänge und politischen Parallelentwicklungen in Europa erläutern, die zum Ende der deutschen Teilung führten. Anmeldung unter eu-infozentrum@rpda.hessen.de oder 06151/124398.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Ort: Kollegiengebäude am Luisenplatz 2, Darmstadt

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 15 Uhr
(Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.)

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