marode Halle gefüllt mit Abfall und Schrott

Altlastensanierung

Für die sogenannte Altlastensanierung beschreibt unter anderem die Gefahrstoffverordnung die notwendigen Gesundheitsschutz- und Sicherheitsmaßnahmen.

Von Altlastensanierungen spricht man im Außenbereich, wenn zum Beispiel gesundheitsgefährdende Stoffe von Grundstücken beziehungsweise aus dem Erdreich entfernt und entsorgt werden müssen.

Bevor die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen, müssen in aller Regel Gutachterinnen oder Gutachter hinzugezogen werden, die zuverlässig vorhandene Schadstoffe identifizieren und ihr Gefahrenpotential beurteilen können.

Je nach Art und Menge der Gefahrstoffe ist dann zu entscheiden, ob es sich um Arbeiten in kontaminierten Bereichen handelt. Sollte dies der Fall sein, sind insbesondere die Vorgaben der TRGS 524 bzw. die Regelungen der Berufsgenossenschaften, hier der DGUV-R 101-004, zu beachten. Beispielsweise muss eine entsprechend sachkundige Person gemäß dieser Regel vorhanden sein, es muss neben der Gefährdungsbeurteilung ein Arbeits- und Sicherheitsplan erstellt werden und die Sanierungsbaustellen müssen höheren Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Oft ist es zum Beispiel nötig, einen Schwarz-Weiß-Bereich einzurichten oder einen Reinigungsbereich für Baustellenfahrzeuge um Verschleppungen von kontaminiertem Material zu verhindern.

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