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Regierungspräsidentin überreicht Bundesverdienstkreuz an Gisela Magiera

Gruppenbild mit der Ausgezeichneten
22.09.2016 - Pressemitteilung
Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid hat Frau Gisela Magiera aus Bad Homburg heute das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr vielfältiges soziales Enga-gement überreicht. Die 79-Jährige leitet die Hans-Magiera-Stiftung. Diese wurde schon vor über 20 Jahren von ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann gegründet.

Die Hans-Magiera-Stiftung schüttet jährlich eine sechsstellige Summe für soziale Einrich-tungen in Bad Homburg und Umgebung aus. Davon profitieren jeweils rund 40 lokale und regionale, zum Teil auch überregionale Projekte und Einrichtungen - so auch der Ca-ritasverband Hochtaunus. Letzterer ist Träger einer Kindertagesstätte, die sich die Integ-ration von Kindern mit Behinderung zur Aufgabe gemacht hat. Die Stiftung hilft dem Verband - etwa bei der Eingliederung, um Inklusion zum Wohle aller Kinder zu ermögli-chen. Sie hat auch Finanzhilfen gegeben, um einen Kita-Anbau barrierefrei zu gestalten sowie um Spezialeinrichtung und behindertengerechte Fahrzeuge anzuschaffen.

Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung im Hochtaunuskreis wird seit vielen Jahren sowohl ideell als auch materiell von Frau Magiera und ihrer Stiftung unter-stützt. Durch ihre Hilfe werden viele Projekte zu Gunsten von Menschen mit geistiger Be-hinderung erst möglich. So können zahlreiche Freizeitaktivitäten sowie Aktivitäten für alle Altersgruppen angeboten und durchgeführt werden. Das Ziel des Vereins, Menschen mit Behinderung außerhalb des Elternhauses mehr Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu geben sowie ihre Freizeitsituation zu verbessern, kann so erreicht werden.

Ebenso unterstützt Frau Magiera über ihre Stiftung seit 2007 die Epilepsie-Beratungsstelle des Diakonischen Werks Hochtaunus mit einer jährlichen Summe zwischen 15.000 und 20.000 Euro. „Ohne das großzügige und kontinuierliche Engagement der Stiftung hätte die Diakonie die Beratung der Menschen mit Epilepsien und deren Familien voraussichtlich nicht so lange fortführen können“, so Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid. Daneben hat die Hans-Magiera-Stiftung seit 1993 vielen weiteren sozialen Einrichtungen in Bad Homburg und der Region ihre Unterstützung zukommen lassen.

„Dies alles ist mit einem hohem persönlichen Einsatz, verbunden“, lobt Regierungspräsi-dentin Lindscheid die Geehrte. Darüber hinaus sei intensive Kontaktpflege und ein nicht zu unterschätzender Verwaltungsaufwand nötig.

Unabhängig von ihrer Stiftung engagierte sich Frau Magiera zudem im Jahr 2011 bei der Gründung der Stiftung Bad Homburger Schlosskonzerte. Ziel der Stiftung ist es, die zuvor verlustreichen Konzerte zu erhalten und junge Musiker zu fördern.

„Aufgrund ihres beispielhaften bürgerlichen Engagements - insbesondere für Kinder mit Handicap - hat Frau Magiera wesentlich dazu beigetragen, das soziale Umfeld in Bad Homburg und der Region zu stärken“, sagte Brigitte Lindscheid in ihrer Laudatio. Mit ih-rem dauerhaften mäzenatischen Wirken und ihrer Fürsorge habe Gisela Magiera heraus-ragende Dienste für das Allgemeinwohl geleistet. Ihr unermüdliches Wirken werde daher durch die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

Bild: Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Zweite von rechts) mit Gisela Magiera (Fünfte von rechts) im Kreise ihrer Vorstandskollegen, Unterstützer und Angehörigen.

Pressestelle: Regierungspräsidium Darmstadt
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