Zuschuss für passive Schallschutzmaßnahmen nach dem Regionalfondsgesetz

Zuschuss_Marko Greitschus_pixelio.de_4500x3000.jpg

Taschenrechner und Geld auf dem Tisch

Die Landesregierung hat  am 27. Juni 2012 das Gesetz zur Einrichtung eines Regionalfonds verabschiedet. Die Förderrichtlinie zum Regionalfondsgesetz ist am 01. Januar 2013 in Kraft getreten und wurde mittlerweile bis 31. Dezember 2021 verlängert.

a) Mit den Mitteln des Regionalfonds soll durch Zuschüsse (max. 4.350,00 € pro Wohneinheit) und Darlehen der gesetzliche Anspruch nach dem Fluglärmgesetz durch zusätzliche Maßnahmen aufgestockt werden, sofern sich die Immobilie im Anspruchsgebiet des Regionalfonds befindet. Darüber hinaus werden zusätzliche Mittel für passiven Schallschutz und zur Verbesserung des Raumklimas an Kindertagesstätten und Schulen zur Verfügung gestellt.

b) Weiterhin soll erreicht werden, dass gesetzliche Ansprüche von Aufwendungen für passive Schallschutzmaßnahmen nach Fluglärmgesetz, welche erst mit Beginn des sechsten Jahres nach Festsetzung des Lärmschutzbereichs entstehen, von der Fraport ohne Wartefrist sofort erstattet werden.


Bitte beachten Sie:

Zuerst müssen Ansprüche nach dem Fluglärmgesetz geltend gemacht und geprüft worden sein, bevor der Antrag nach dem Regionalfondsgesetz abschließend bearbeitet werden kann. Das gilt auch, wenn Sie bereits an einem früheren Schallschutzprogramm teilgenommen haben.
Sofern Sie bereits einen Antrag nach dem Fluglärmgesetz gestellt haben, erhalten Sie zusammen mit dem Prüfergebnis das Antragsformular für den Regionalfonds.
Wenn Sie noch keinen Antrag auf Erstattung von Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen nach dem Fluglärmgesetz gestellt haben, können Sie beide Anträge zusammen mit dem Antragsformular nach Fluglärmgesetz stellen.

Die Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Maßnahmen des passiven Schallschutzes und der nachhaltigen Kommunalentwicklung zum Regionalfondsgesetz sowie Antragsunterlagen finden Sie unten.

Hessen-Suche

SERVICE

SERVICE