25.000 Stellungnahmen zum Entwurf eingegangen

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Windrad
Windkraftanlage (Archivbild)

Im Rahmen der Offenlage des Teilplanentwurfes Erneuerbare Energien sind beim Regierungspräsidium Darmstadt bis heute etwa 25.000 Stellungnahmen eingegangen. Am 14. Juli endete die Frist zur Abgabe der Stellungnahmen. Der Teilplanentwurf hatte vom 3. April bis 30. Juni 2017 zur Einsichtnahme der Öffentlichkeit offen gelegen und war auch über die RP-Homepage einsehbar.

Die beim RP eingegangenen Stellungnahmen kommen von Gebietskörper-schaften (Landkreise, Kommunen) Fachbehörden, Verbänden, Energie-unternehmen, Bürgerinitiativen und zahlreichen Einzelpersonen. Viele Einwendungen beschäftigen sich mit allgemeinen Aspekten, insbesondere der grundlegenden Kritik an der Energiewende sowie deren Auswirkungen auf Landschaftsbild, Tourismus und Gesundheit. Weitere inhaltliche Kritikpunkte sind Umweltbelange wie Schallschutz und Wasserversorgung oder auch der Bereich Natur- und Artenschutz.

Die Stellungnahmen werden, so Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, in den kommenden Monaten von den Fachabteilungen des Regierungspräsidium sachlich und fachlich geprüft, bewertet und dann den Gremien der Regionalversammlung Südhessen (RVS) zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Mit den im Bereich des Regionalverbandes Frankfurt/RheinMain eingegangenen Stellungnahmen werden sich auch die Verbandsgremien befassen. Die aus Vertretern der Landkreise und Kommunen bestehende Regionalversammlung Südhessen entscheidet danach, ob der Planentwurf der hessischen Landesregierung zur Genehmigung vorgelegt wird.

Hinweis:
Im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien werden Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie festgelegt. Außerdem enthält er die planerischen Grundsätze zu den anderen erneuerbaren Energien Solarenergie, Bioenergie, Geothermie und Wasserkraft. Entsprechend der Vorgaben des Landesentwicklungsplans sind im Teilplanentwurf 2016 Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie in einer Größenordnung von 2 % der Fläche des Regierungsbezirks ausgewiesen. Außerhalb dieser Vorranggebiete soll keine Windenergienutzung stattfinden. Der Entwurf 2016 weist insgesamt 173 Windvorranggebiete aus, davon 29 im Bereich des Regionalverbands. Sie umfassen Gebiete von insgesamt rund 15.000 Hektar und entsprechen somit 2 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks Darmstadt.

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Pressesprecherin: Nicole Ohly-Müller
Pressestelle Regierungspräsidium Darmstadt
Telefon: 06151 12 5412
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