Industriepark Griesheim: Genehmigungsverfahren für Reservekraftwerk zur Stabilisierung des Stromnetzes gestartet

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Luftaufnahme vom Industriepark Griesheim

Für ein geplantes Reservekraftwerk im Industriepark Frankfurt-Griesheim hat das Regierungspräsidium Darmstadt jetzt das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren gestartet.

Die CI III PQ Energy GmbH & Ko. KG (“PQ Energy”), so die Behörde, plant am Standort der InfraSite Griesheim die Errichtung eines Reservekraftwerkes. Die Anlage umfasst eine Gasturbine mit einer maximalen Feuerwärmeleistung (FWL) von 928 MW, die mit Erdgas oder Heizöl als Brennstoff betrieben werden soll. Die elektrische Leistung beträgt ca. 335 MW. Des Weiteren sind Schwarzstartdiesel mit eine FWL von 37,1 MW vorgesehen.

Bei der Anlage handelt es sich um ein Kraftwerk, das nur dann eingesetzt wird, wenn wegen des überraschenden Ausfalls anderer Kraftwerkskapazitäten die Stabilität der Stromversorgung im Übertragungsnetz gefährdet ist oder gar bereits ein Stromausfall stattgefunden hat. Das Kraftwerk dient dann entweder zur Netzstabilisierung oder gar zum Schwarzstart (Anfahren eines Kraftwerkes ohne Stromversorgung).

Das Regierungspräsidium hat das Vorhaben bereits öffentlich bekannt gemacht (https://rp-darmstadt.hessen.de) und wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen. Die Unterlagen werden vom 14. Januar 2019 bis 13. Februar 2019 beim Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt ausgelegt werden. Bis zum 13. März 2019 können Einwendungen erhoben werden, die am 5. April 2019 im Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, erörtert werden sollen.

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Pressesprecher: Dieter Ohl
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