Kampfmittelräumdienst: Fliegerbombe im Main gesprengt

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Fontäne in Fluss
Die Sprengung der Weltkriegsbombe im Main löste eine Fontäne aus.

Die vor einigen Tagen im Main in Frankfurt bei einer Tauchübung entdeckte 250 kg schwere amerikanische Fliegerbombe wurde am Sonntag gegen 11.35 Uhr im Fluss gesprengt. Die Sprengung der noch mit einem Zünder versehenen Bombe konnte durch eine sichtbare, ca. 30 Meter hohe Wasserfontäne wahrgenommen werden.

Wie der beim Regierungspräsidium Darmstadt angesiedelte Kampfmittelräumdienst mitteilt, wurde die Fliegerbombe zuvor - mit Unterstützung einer Tauchergruppe des Kampfmittelräumdienstes aus Rheinland Pfalz sowie einer Kampfmittelräumfirma aus Mittelhessen- mit einem speziell ausgerüsteten Boot von der Auffindestelle in die Flussmitte gezogen, weil dort das Wasser erheblich tiefer ist und zudem die Wassermasse die Explosion dämpfte. Zur Vergrämung der Fische wurden vor der Explosion zwei kleinere Sprengungen im Wasser durchgeführt. Wie ein Taucher nach der Explosion feststellte, wurde die Bombe im Wasser durch die Explosion total zerstört.

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