Reger Austausch mit Hessens Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus

Prof Dr Kristina Sinemus Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Copyright HMIND Fotografin Salome Roessler.jpg

Digitalisierung
"Für mich gilt: Digitalisierung ist ein großer Gewinn, aber nur mit den Menschen und für die Menschen. Hessen hat Digitalisierung als Chance für unseren Standort begriffen und ist Vorreiter in der Republik“ sagt Prof. Dr. Kristina Sinemus

Aufgrund des Infektionsgeschehens musste der für Freitag, 27.11. geplante Besuch beim Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA) von Hessens Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, leider ausfallen. Stattdessen fand der Informationsaustausch per Video-Konferenz statt. Führungskräfte der südhessischen Landesbehörde skizzierten der Staatsministerin die wichtigsten Aufgaben der zuletzt stark wachsenden Behörde: An den Standorten Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt arbeiten mehr als 1600 Mitarbeiter*innen in aktuell sieben Abteilungen an den unterschiedlichsten Verwaltungsaufgaben.

Neben diesem umfangreichen „Alltagsgeschäft“ hat die Behörde im Rahmen der Pandemie zusätzliche Aufgaben übernommen: So bearbeitet das RPDA im Auftrag der Landesregierung an der hessenweiten Erstattung von corona-bedingten Verdienstausfällen. Hintergrund ist die staatlich angeordnete Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen, wegen der viele hessische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht an ihrem Arbeitsplatz erscheinen konnten.


Die in Darmstadt geborene Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung interessierte sich besonders für die Arbeit der RPDA als eine von drei hessischen Digitalen Modellbehörden. Als solche arbeitet es wie seine beiden Schwesterbehörden in Gießen und Kassel an der schrittweisen Digitalisierung ausgewählter Prozesse und Verwaltungsdienstleistungen sowie der Umsetzung der Anforderungen aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG).


Digitalisierungsbeauftrage und Dezernatsleiterin Tanja Richter stellte die Fortschritte des RP auf dem Weg zur Digitalen Modellbehörde vor. Neben der Umstellung auf eine flächendeckende elektronische Aktenführung,einem digitalen Deichkataster oder der elektronischen Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise bei Gesundheitsfachberufen wurden einzelne Lösungen vorgestellt, die durch die Pandemie gefunden werden mussten. Denn die Corona-Krise zeigt deutlich, wie wichtig die Möglichkeit eines rein digitalen Kontakts zwischen Bürgern und Ämtern ist. Hervorhebenswert ist hier, neben vielen weiteren Beispielen, die erfolgreiche Ersetzung einer klassischen „vor-Ort“-Erörterung durch die deutschlandweit erste Online-Konsultation in einem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren.

Pressekontakt
Pressesprecherin: Nina Lipp
Pressestelle Regierungspräsidium Darmstadt
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