RP beauftragt AS+P mit Erstellung von Regional-Entwicklungskonzept

Bild zu PM Regionalkonzept.JPG

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt aus dem aktuellen Regionalplan Südhessen

Das Büro Planungsbüro Albert Speer und Partner (AS+P) hat den Zuschlag für die Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes für den Regierungsbezirk Darmstadt erhalten. Das in Frankfurt am Main ansässige Büro setzte sich nach einer europaweiten Ausschreibung in einem Bieterverfahren durch.

Das Planungsbüro hat jetzt die Aufgabe, gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Darmstadt als Oberer Landesplanungsbehörde die planerischen Herausforderungen, die durch das starke Bevölkerungswachstum, den anhaltenden Wohnraumbedarf und neue Anforderungen an Gewerbe- und Logistikflächen in der Region geprägt sind, eingehend zu betrachten. Bei der konzeptionellen Ausarbeitung stehen aber ebenfalls die Themen Mobilität, Landschaftsraum, Klimawandel und die Sicherstellung einer sozialgerechten Raumnutzung im Ballungsraum im Fokus.

Das informelle Konzept soll – im Sinne eines Masterplans für die Region – eine konzeptionelle Entscheidungsgrundlage für Flächenausweisungen im neu aufzustellenden Regionalplan Südhessen/Regionalen Flächennutzungsplan liefern. Dabei liegt der Fokus ganz bewusst nicht nur auf dem dynamisch sich entwickelnden Ballungsraum und den Oberzentren der Region, sondern auch auf den Entwicklungen und Disparitäten im ländlichen Raum, der zum Teil durch schrumpfende Bevölkerungszahlen, Gebäudeleerstände und eine stagnierende gewerbliche Entwicklung geprägt ist. In diesem Kontext ist der Flächenbedarf in der Region auch vor dem Hintergrund der verkehrlichen Anbindung, der geänderten Mobilitätsansprüche und einer nachhaltigen Flächenentwicklung zu betrachten.

In die Bearbeitung werden die Städte und Gemeinden der Planungsregion Südhessen ebenso einbezogen wie der Regionalverband FrankfurtRheinMain, regionale Akteure und die Gremien der Regionalversammlung Südhessen. Das Regionale Entwicklungskonzept soll innerhalb eines Jahres fertiggestellt sein und die in der Region dringend erforderliche Neuaufstellung des Regionalplans voranbringen. Um den ambitionierten Zeitplan sicherzustellen, ist eine enge inhaltliche Abstimmung mit dem Arbeitskreis Grundsatzfragen der Regionalversammlung vorgesehen.

Begleitend zur Aufstellung des Regionalen Entwicklungskonzepts führt das Regierungspräsidium in den kommenden Monaten auf Fachebene Stadt-Umland-Dialoge durch, um die regionale Zusammenarbeit zwischen den Oberzentren und den Umlandgemeinden zu stärken und neue Projekte im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit zu ermitteln und zu initiieren. Begonnen wird der Stadt-Umland-Dialog mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Umlandgemeinden.

Das Regierungspräsidium Darmstadt plant ebenfalls die Einbeziehung und Zusammenarbeit mit den Hochschulen der Region, um das Regionale Entwicklungskonzept auch mit Ideen aus der Wissenschaft zu bereichern.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Dieter Ohl
Pressestelle Regierungspräsidium Darmstadt
Telefon: 06151 12 6209
Fax: 06151 12 6313
E-Mail: pressestelle@rpda.hessen.de

Luisenplatz 2
64283 Darmstadt

Hessen-Navigator

Wie können wir Ihnen helfen? Geben Sie einen Suchbegriff ein.