RP stellt Durchgängigkeit am Pegel Ober-Erlenbach wieder her

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Bach
Die neu gestalteten Abstürze am Pegel in Ober-Erlenbach

Der Pegel Ober-Erlenbach wird vom Land Hessen seit den 1980er Jahren zur Messung der Wasserstände und Durchflussmengen betrieben. Jetzt hat das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt dort in seiner Eigenschaft als Obere Naturschutzbehörde den Gewässergrund mit Landesmitteln umgestalten lassen. Dies wird unter anderem dazu beitragen, den ökologischen Zustand des Erlenbachs zu verbessern.

Beim Bau des Pegels war die Mess-Strecke mit zwei stufenförmigen Abstürzen versehen worden, die aus heutiger Sicht die Durchgängigkeit für Wasser-Organismen behindern. Bei der Erarbeitung des Bewirtschaftungsplans für das Schutzgebiet des Erlenbachs zwischen Neu-Anspach und Nieder-Erlenbach wurde dieses Problem aufgegriffen. Als ein Ergebnis sollte die Durchgängigkeit an der Pegelanlage wiederhergestellt werden, wodurch sich weitere positive Effekte für das Gebiet ergeben werden.

Die größte Herausforderung bei der Umgestaltung der Pegelanlage war, die Durch­gängigkeit für Fische sowie Fisch-Nährtiere wieder­her­zu­stellen, gleichzeitig aber die Funktionsfähigkeit der Messanlage nicht zu beein­trächtigen. Gemeinsam mit dem beauftragten Ingenieurbüro, dem Hessischen Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, der Stadt Bad Homburg, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Angelsport-Club Ober-Erlenbach und dem Abwasserverband Oberes Erlenbachtal wurde eine Lösung erarbeitet.

Informationen zur Arbeit des RP im Bereich Gewässerkunde gibt es auf der Internetseite der Behörde (rpda.hessen.de) unter dem Stichwort Hydrologischer Messdienst.

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