Informationen über die Seuche und weiterführende Links

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine fieberhafte, hoch ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine) mit seuchenhaftem Verlauf und hoher Sterblichkeit. Verursacht wird die Erkrankung durch das Virus der Afrikanischen Schweinepest. Die klinischen Symptome der ASP sind unspezifisch und können hohes Fieber, respiratorische und gastrointestinale Symptome und Zyanosen (insbesondere bei Erregung) umfassen. Sie sind von der Klassischen Schweinepest und anderen schweren Krankheitsverläufen nicht zu unterscheiden; es handelt sich aber um unterschiedliche Erreger.

Für den Menschen und andere Haustierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich. Selbst der Verzehr infizierten Schweinefleisches birgt kein gesundheitliches Risiko.

Die Krankheit ist in Afrika heimisch, wo als Hauptwirt das Warzenschwein fungiert. Übertragen wird die Krankheit in Afrika überwiegend von bestimmten Zecken.
Auf Haus- und Wildschweine ist die Krankheit aber auch durch direkten Kontakt oder indirekt, z.B. über die Verfütterung von Speiseabfällen übertragbar. Die Afrikanische Schweinepest ist auch in einigen europäischen Ländern schon aufgetreten, konnte dort aber erfolgreich getilgt werden. Nur auf Sardinien kommt sie noch immer vor.

In Hessen und Deutschland gibt es keine Fälle. Die Afrikanische Schweinepest tritt jedoch momentan in einigen Regionen der Russischen Föderation, Weißrussland, der Ukraine und in transkaukasischen Ländern (z. B. Georgien und Armenien) sowie auf der italienischen Insel Sardinien und in Teilen Afrikas auf. Im Januar 2014 wurde sie auch in Litauen bei Wildschweinen nachgewiesen und hat im Februar den Osten Polens erreicht. Daher besteht die Gefahr, das durch den Reiseverkehr, aber auch durch aktiv wandernde Wildschweine die Krankheit früher oder später auch bei uns auftauchen könnte.
Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und wird wie die Klassische Schweinepest staatlich bekämpft. So ist eine Einschleppung in nicht verseuchte Gebiete mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen verbunden. Neben der Tötung und unschädlichen Beseitigung aller Schweine des betroffenen Betriebes sowie seiner Kontaktbetriebe werden großflächige Schutzzonen mit strengen Handels- und Transportverboten eingerichtet.

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