Länder mit erhöhtem Risiko

Die zentrale Verdachtsmeldestelle FIU hat auf ihrer Homepage die Informationen über Drittländer mit erhöhtem Risiko öffentlich zugänglich eingestellt.

Gemäß § 15 Abs. 1 und 2 Geldwäschegesetz (GwG) haben Verpflichtete zusätzlich zu den allgemeinen Sorgfaltspflichten verstärkte Sorgfaltspflichten zu erfüllen, wenn ein höheres Risiko vorliegt. Ein höheres Risiko liegt gemäß § 15 Abs.3 Nr.1b) GwG insbesondere dann vor, wenn es sich bei einem Vertragspartner des Verpflichteten oder bei einem wirtschaftlich Berechtigten um eine natürliche oder juristische Person handelt, die in einem von der Europäischen Kommission nach Art.9 der Richtlinie (EU)2015/849 ermittelten Drittland mit hohem Risiko niedergelassen ist. Welche Länder dies sind, können Sie auf der FIU-Seite nachlesen. Auch die FATF, das auf OECD-Ebene angesiedelte Gremium, das internationale Standards zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung setzt, hat Länderlisten mit Defiziten veröffentlicht. Auch zu diesen Listen gelangen Sie über den u.a. Link.

Auch im Rahmen der Nationalen Risikoanalyse wurden speziell für Deutschland Risikoländer identifiziert: Allgemeine Ausführungen finden Sie auf Seite 32 und eine differenzierte Tabelle als Anlage 4 (S. 126). Es ist vorgesehen, auch diese Informationen künftig zentral über den FIU-Link zugänglich zu machen.

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