Aus- und Fortbildung im Rettungswesen

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Ausschnitt eines Rettungswagens

Das Regierungspräsidium Darmstadt ist seit Januar 2005 hessenweit Fachaufsichtsbehörde für die Aus- und Fortbildung im Rettungswesen.

Als bundeseinheitlich staatlich anerkannten Ausbildungsberuf im Rettungswesen gibt es die 3-jährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin/zum Notfallsanitäter.

Mit dem am 1. Januar 2014 in Kraft getretenen Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters (Notfallsanitätergesetz – NotSanG) wurde eine umfassende Reform der 2-jährigen Rettungsassistentenausbildung nach dem Rettungsassistentengesetz (am 31.12.2015 außer Kraft getreten) vorgenommen.

Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin/zum Notfallsanitäter umfasst mindestens

  • theoretischen und praktischen Unterricht mit einem Umfang von 1920 Stunden an einer staatlich anerkannten Schule (Download „Liste Rettungsdienstschulen in Hessen“).

  • eine praktische Ausbildung in genehmigten Lehrrettungswachen mit einem Umfang von 1920 Stunden (Download „Liste Lehrrettungswachen in Hessen“)

  • eine praktische Ausbildung in geeigneten Krankenhäusern mit einem Umfang von 720 Stunden
    Ausbildungsträger sind in Hessen die genehmigten Lehrrettungswachen.

Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten können bis Ende 2020 eine Ergänzungsprüfung zur Notfallsanitäterin/zum Notfallsanitäter ablegen.

Als landesrechtlich geregelte Ausbildung gibt es die 520 Stunden umfassende Ausbildung zur Rettungssanitäterin/ zum Rettungssanitäter nach der Hessischen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Rettungssanitäterinnen und Ret-tungssanitäter (APORettSan) vom 5. Mai 2011.

Die Ausbildung beinhaltet eine theoretische Ausbildung (160 Stunden) die ebenfalls an einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte (s. o.) stattfindet, ferner eine klinisch-praktische Ausbildung (160 Stunden), das obligatorische Rettungswachenpraktikum an einer dafür anerkannten Rettungswache (160 Stunden) und einem 40 Stunden umfas-senden Abschlusslehrgang einschließlich einer Prüfung.

Dem Regierungspräsidium Darmstadt obliegt die staatliche Anerkennung und Aufsicht über die Ausbildungsstätten und die Genehmigung der Rettungswachen zur Annahme von Auszubildenden.

Die Behörde ist zuständig für Prüfungsangelegenheiten, das Erteilen von Berufserlaubnisurkunden und das Erstellen von Ersatzdokumenten.

Sie entscheidet über die eventuelle Gleichwertigkeit anderer Ausbildungsinhalte und mögliche Ausbildungsverkürzungen.

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