Arbeitsmedizinische Vorsorge

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Arzt und Patient bei der Augenuntersuchung

Arbeitsmedizinische Vorsorge dient der Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen. Weiterhin kann mit Ihrer Hilfe festgestellt werden, ob bei Ausübung einer bestimmten Tätigkeit eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht. Eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung muss nicht zwingend aus einer körperlichen oder klinischen Untersuchung bestehen. In manchen Fällen kann ein Beratungsgespräch ausreichend sein.


Mit der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) wurden viele bisher in verschiedenen Vorschriften „verstreute“ Bestimmungen zu dieser Thematik in einer Verordnung zusammengefasst. Dem recht übersichtlichen Anhang der Verordnung kann man entnehmen, welche Untersuchungen bei bestimmten Tätigkeiten vorgeschrieben sind oder den Beschäftigten angeboten werden müssen.


Ein typisches Beispiel einer Pflichtuntersuchung ist die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Beschäftigte, die einem Tages-Lärmexpositionspegel von 85 dB(A) oder mehr ausgesetzt sind. Daraus ergibt sich dann auch die Notwendigkeit, eine sogenannte Vorsorgekartei zu führen, deren Inhalt bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses den Betroffenen in Kopie auszuhändigen ist.


Die bekannteste Angebotsuntersuchung ist die regelmäßige Untersuchung der Augen und des Sehvermögens, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten an Bildschirmgeräten anbieten müssen.

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