Arbeitsbedingte Erkrankungen

Arbeitsbedingte Erkrankungen sind Gesundheitsstörungen, die ganz oder teilweise durch die Arbeitsumstände verursacht werden (Konietzko 2001). Diese Erkrankungen entstehen durch arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, ohne dass die Ursachen-Wirkung-Beziehung so genau untersucht wäre wie bei Berufskrankheiten.

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Frau am Schreibtisch fasst sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Rücken

Der Betriebsarzt hat die Aufgabe, die Ursachen von arbeitsbedingten Erkrankungen zu untersuchen und dem Arbeitgeber Vorschläge zur Verhütung dieser Erkrankungen zu machen. Eine Liste von arbeitsbedingten Erkrankungen existiert nicht.

Folgende Erkrankungen sind Beispiele für arbeitsbedingte Erkrankungen:

  • Burnout-Syndrom durch psychische Arbeitsbelastungen
  • Depression durch psychische Arbeitsbelastungen
  • Rotatorenmanschettensyndrom und andere Schultererkrankungen durch Arbeiten auf oder über Schulterniveau
  • Hüftgelenksarthrose durch Heben oder Tragen schwerer Lasten
  • Leukämie durch Ethylenoxid
  • Lungenkrebs durch Passivrauchen am Arbeitsplatz

Dies sind nur Beispiele für arbeitsbedingte Erkrankungen und keine komplette Auflistung. Die Übergänge zwischen arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten sind fließend. Heutige arbeitsbedingte Erkrankungen können bei Zunahme der Erkenntnisse oder erstmaliger Befassung der Bundesregierung mit diesem Thema Berufskrankheiten von morgen sein.

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