Beurteilung von EMF

Die Wirkungen niederfrequenter Felder entziehen sich zumeist der direkten Wahrnehmung. Auf der Basis der während der letzten Jahrzehnte gewonnenen nationalen und internationalen Erkenntnisse wurden, zum Schutz von Personen und zur Vorsorge, Empfehlungen zur Expositionsbegrenzung auch für niederfrequente Felder erteilt.

Mit der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. Verordnung zum Bundesimmissionsschutz-Gesetz, 26. BImSchV) hat der Gesetzgeber Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Einwirkungen durch elektromagnetische Felder und zur Vorsorge in Deutschland festgelegt. Bei der Auslegung und Umsetzung dieser Verordnung sind die „Hinweise zur Durchführung der Verordnung über elektromagnetische Felder“ des Länderausschusses für Immissionsschutz zu beachten.
Die Verordnung gilt insbesondere für die Errichtung und d5en Betrieb von gewerblichen ortsfesten Sendefunkanlagen mit einer Sendeleistung von 10 Watt oder mehr, die elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 10 - 300 000 Megahertz erzeugen. Sie gilt ferner auch für Hochspannungsfreileitungen, Erdkabel und Elektroumspannanlagen mit einer Spannung von 1000 Volt oder mehr.
Starke elektromagnetische Felder können schädliche Wirkungen auf Lebewesen ausüben. Deshalb soll die Einwirkung starker hochfrequenter Felder auf Personen aufgrund ihrer Wärmewirkung zu begrenzen. Beispielsweise durch Schutzabstände um leistungsstarke Sendeanlagen.

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