Freizeitaktivitäten in der Natur

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Wanderweg Naturschutzgebiet
Wanderweg Naturschutzgebiet

Viele Menschen suchen in der Natur Ausgleich, Erholung oder sportliche Herausforderungen. Zunehmend beliebt ist auch das Geocaching, bei dem mittels GPS-Empfänger in der Landschaft versteckte Gegenstände zu finden oder Rätsel zu lösen sind. Damit in den besonders sensiblen Schutzgebieten Naturerlebnis und Naturschutz nicht in Konflikt geraten, sollte man folgendes wissen:

In Naturschutzgebieten hat die Natur Vorrang. Deshalb sind Zugänge und Grenzen im Gelände amtlich beschildert. Für jedes Gebiet regelt eine spezielle Schutzgebietsverordnung, welche Gebote und Verbote zu beachten sind. Nur wenige der streng geschützten Flächen sind für Besucher ganz gesperrt. In vielen sind Sport und Freizeitaktivitäten möglich, wenn die jeweiligen Vorgaben beachtet werden:

  • In allen zugänglichen Naturschutzgebieten dürfen die Wege nicht verlassen werden. Hunde sind an die Leine zu nehmen. Auch dürfen generell keine Blumen gepflückt oder Tiere beunruhigt werden.
  • Außerdem kann es zum Beispiel untersagt sein, zu reiten, zu lagern oder zu zelten, zu baden oder Boot zu fahren.
  • In begründeten Ausnahmefällen kann bei der Oberen Naturschutzbehörde eine Befreiung von den Verboten einer Naturschutz-Gebietsverordnung beantragt werden. Dazu ist ein förmliches Verfahren erforderlich (Voraussetzungen und Vorgehensweise siehe Merkblatt).
  • Geocashes sollten innerhalb von Naturschutzgebieten nicht versteckt werden, weil man die Wege nicht verlassen darf. Generell sollten Höhlen wegen der dort häufig zu findenden Fledermäuse und Felswände wegen möglicher Vogelbruten nicht als Versteck ausgewählt werden. Auch von erkennbaren Horstbäumen sollte man Abstand halten.

In besonderen Schwerpunktgebieten sorgt eine amtliche Naturschutzwacht für Information und Besucherlenkung. Die besonders geschulten Waldarbeiter des Landes Hessen sind durch Dienstkleidung, Fahrzeugaufschrift und Ausweis als Mitglieder der amtlichen Naturschutzwacht zu erkennen.

NATURA 2000-Gebiete sind grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind weder amtlich beschildert, noch gibt es strikte Handlungsverbote. Zu beachten ist vielmehr, ob eine bestimmte Handlung die speziellen Erhaltungsziele eines Gebietes gefährdet. Diese sind in der NATURA 2000-Verordnung einzeln benannt.

Bitte informieren Sie sich. Über den NATUREG-Viewer können Sie die Lage der Gebiete und weitere Informationen abrufen. Weitere Auskünfte über Aktivitäten in der Natur erteilen die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. kreisfreien Städte und die gebietsbetreuenden Forstämter und Landräte (siehe Übersicht). Achten Sie auch auf Schilder und Hinweistafeln vor Ort.

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