Handel mit Gefahrstoffen

Der Handel mit Gefahrstoffen ist in der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) geregelt. Diese ist am 27. Januar 2017 in Kraft getreten und enthält Anforderungen für den Handel, die unentgeltliche Übergabe und den Versand von Stoffen und Gemischen, die nach der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 mit

  • dem Gefahrenpiktogramm GHS06 (Totenkopf mit gekreuzten Knochen),
     
  • dem Gefahrenpiktogramm GHS08 (Gesundheitsgefahr), dem Signalwort "Gefahr" und einem der Gefahrenhinweise H340, H350, H350i, H360, H360F, H360D, H360FD, H360Fd, H360Df, H370 oder H372,
     
  • dem Gefahrenpiktogramm GHS03 (Flamme über einem Kreis),
     
  • dem Gefahrenpiktogramm GHS02 (Flamme) und einem der Gefahrenhinweise H224, H241 oder H242
     

zu kennzeichnen sind. Die zu erfüllenden Anforderungen sind abhängig von der Gefährlichkeit der Chemikalien und vom Empfängerkreis. Sie betreffen auch Stoffe und Gemische, die bei bestimmungsmäßiger Verwendung Phosphorwasserstoff entwickeln.

Zu einigen Anforderungen finden Sie weitere Informationen im nebenstehenden Untermenü.

Seit dem 1. Januar 2019 sind die Stoffe Ammoniumnitrat (CAS-Nummer 6484-52-2), Kaliumnitrat (CAS-Nummer 7757-79-1), Kaliumpermanganat (CAS-Nummer 7722-64-7), Natriumnitrat (CAS-Nummer 7631-99-4) sowie ammoniumnitrathaltige Gemische nicht mehr in der ChemVerbotsV geregelt. Einige dieser Stoffe und Gemische sind in der Verordnung (EU) Nr. 98/2013 geregelt. Falls Sie Fragen zu den Regelungen dieser Verordnung haben, wenden Sie sich bitte an das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport; https://innen.hessen.de.


 

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