Förderung in Hessen

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Der Wald wird von oben gedüngt
Geförderte Kompensationskalkung mit dem Hubschrauber

Die Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen erfolgt mit EU-, Bundes- und Landesmitteln

Die Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Privat- und Kommunalwald erfolgt auf der Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie für die forstliche Förderung in Hessen, nach § 22 des Hessischen Waldgesetzes, dem Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), der ELER-Verordnung und der Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums Deutschland Hessen 2014-2020 (DE06RDRP010). Die Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen wird mit EU-, Bundes- und Landesmitteln finanziert.

Das Regierungspräsidium Darmstadt ist für die forstliche Förderung in ganz Hessen zuständig. Körperschafts- und Privatwaldbesitzer sowie forstliche Zusammenschlüsse können für bestimmte forstwirtschaftliche Maßnahmen finanzielle Förderungen erhalten. Das Dezernat V 52 Forsten beim Regierungspräsidium Darmstadt ist Bewilligungsstelle für die forstliche Förderung.

Wichtige Informationen zur Forstlichen Förderung:

Aufgrund des Erlasses des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 21. Dezember 2015, Az.: VI 1 – 088 f 08.09 -6/2014/12 und des ergänzenden Erlasses vom 30. Dezember 2015, VI 1 - 088 f 08.09-6/2014/12 zur Richtlinie für die forstliche Förderung vom 17. Dezember 2015, VI 1 88f 08.09-6/2014/12 und der ELER-Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 sind nachfolgend genannte Maßnahmen förderfähig:

Förderbereich Antragsfristen
A1 Neuanlage von Wald 1. März 1. Sept.
B1 Vorarbeiten
B2 Waldumbau
B3 Jungbestandspflege
B4 Bodenschutzkalkung
B5 Bodenschonende Holzernte
B6 Zertifizierung
B7 Waldentwicklung
keine
1. März
1. März
1. März
keine
keine
keine
keine
1. Sept.
1. Sept.
1. Sept.
keine
keine
keine
C1 Waldpflegevertrag
C2 Mitgliederinformation und -aktivierung
C3 Holzvermarktung
C4 Professionalisierung
keine
keine
keine
keine
keine
keine
keine
keine
D1 Wegebau
D2 Holzkonservierungsanlagen
1. März
keine
1. Sept.
keine
E1 Räumung / Schadholzaufarbeitung Regelung bei Bedarf

Förderanträge mit Einreichungsfristen können zum 1. März oder 1. September jeden Jahres gestellt werden (siehe Tabelle). Der Antragstermin 1. März ist für Maßnahmen vorgesehen, die im laufenden Kalenderjahr durchgeführt und auch ausbezahlt werden (z. B. Herbstpflanzungen). Der Antragstermin 1. September ist für Maßnahmen vorgesehen, die im Folgejahr ausgezahlt werden.

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