Förderung in Hessen

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Der Wald wird von oben gedüngt
Geförderte Kompensationskalkung mit dem Hubschrauber

Förderung des hessischen Privat- und Körperschaftswaldes

Für private und kommunale Waldbesitzer sowie forstliche Zusammenschlüsse besteht sowohl die Möglichkeit der finanziellen Förderung nach der "Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald in Hessen (Extremwetterrichtlinie-Wald)" vom 1. April 2021 als auch nach der "Richtlinie für forstliche Förderung in Hessen" vom 30. April 2018. Das Regierungspräsidium Darmstadt ist jeweils als Bewilligungsstelle für ganz Hessen zuständig.

Die Fördermittel stammen anteilig aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorschriften.
Die Antragsvordrucke sowie Formulare und Vorschriften können von dieser Homepage heruntergeladen 
werden.

 

Extremwetterrichtlinie-Wald

Ziel der Extremwetterrichtlinie-Wald ist, die Folgen von Extremwetterereignissen zu bewältigen und durch Waldschutzmaßnahmen zukünftige Schäden zu verhindern. Die Förderbereiche III.1.1 (Räumung von Kalamitätsflächen) und III.2.2 (Waldschutz II) können bis zum 30. Juni 2021 auch rückwirkend für bereits angefallenes Kalamitätsholz beantragt werden. Ab dem 01. Juli 2021 müssen in diesen Förderbereichen die Maßnahmen vor Beginn beantragt werden. Neu hinzugekommen ist der Förderbereich III.3 (Wiederaufforstung nach Extremwetterereignissen). Dieser Förderbereich basiert auf der Auswahl für den jeweiligen Standort geeigneter Waldentwicklungsziele (WEZ). Hierfür nutzen Sie bitte die Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl für den Hessischen Kommunal- und Privatwald der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.
 

Förderbereich

III.1.1 Räumung von Kalamitätsflächen

III.1.2 Entnahme von Kalamitätshölzern (Verkehrssicherung)
III.2.1 Waldschutz I
III.2.2. Waldschutz II
III.2.3 Holzlagerplätze
III.3 Wiederaufforstung nach Extremwetterereignissen


 

Richtlinie für forstliche Förderung in Hessen

Die forstliche Förderung in Hessen umfasst 15 Förderbereiche, die der Schutz-, Nutz-, Klimaschutz- und Erholungsfunktion des Waldes dienen. Die Sicherung der ökologischen Stabilität, die Umsetzung der Erfordernisse in Natura 2000-Gebieten und die Verbesserung der Produktions-, Arbeits- und Absatzbedingungen in der Forstwirtschaft werden dabei berücksichtigt.

Förderbereich Antragsfristen
A1 Neuanlage von Wald 1. März 1. Sept.
B1 Vorarbeiten
B2 Waldumbau
B3 Jungbestandspflege
B4 Bodenschutzkalkung
B5 Bodenschonende Holzernte
B6 Zertifizierung
B7 Waldentwicklung

keine
1. März
1. März
1. März
keine
keine
keine

keine
1. Sept.
1. Sept.
1. Sept.
keine
keine
keine
C1 Waldpflegevertrag
C2 Mitgliederinformation und -aktivierung
C3 Holzvermarktung
C4 Professionalisierung
keine
keine
keine
keine
keine
keine
keine
keine
D1 Wegebau
D2 Holzkonservierungsanlagen
1. März
keine
1. Sept.
keine
E1 Räumung / Schadholzaufarbeitung Regelung bei Bedarf

Förderanträge mit Einreichungsfristen können zum 1. März oder 1. September jeden Jahres gestellt werden (siehe Tabelle). Der Antragstermin 1. März ist für Maßnahmen vorgesehen, die im laufenden Kalenderjahr durchgeführt und auch ausbezahlt werden (z. B. Herbstpflanzungen). Der Antragstermin 1. September ist für Maßnahmen vorgesehen, die im Folgejahr ausgezahlt werden.

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