Förderung

Erhaltung des Weinbaus in Steillagen

Antragsverfahren ist eröffnet!

Neuantragsteller:

Betriebe, die in diesem Jahr keinen Zuwendungs- und Auszahlungsantrag für die Förderung der Erhaltung des Weinbaus in Steillagen gestellt haben, können ab dem 1. Oktober 2017 wieder in die fünfjährige Verpflichtung (2018-2022) einsteigen.

Voraussetzung, für die Teilnahme an der Steillagenförderung, ist die Bewirtschaftung von 0,1 ha bestockte Steillagenfläche (KAT E-I) zu Beginn der Verpflichtung
(1. Januar 2017). Die Flächen müssen Ihnen als Vermarkter laut Weinbaukartei zur Verfügung stehen und aus Ihrem antragsspezifischen Flächennachweis (über das Dezernat Weinbau anzufordern) hervorgehen. Der Flächennachweis ist bis zum 15. November 2017 zusammen mit dem Zuwendungsantrag unterschrieben abzugeben.

Betriebe, die bereits für das Jahr 2017 oder früher Steillagenförderung erhalten haben:

Die Antragstellung für die Erweiterung von bestockten Steillagenflächen sowie die Abgabe von Änderungsanträgen und Übergabe-/Übernahmeerklärungen ist ab dem 1. Oktober 2017 eröffnet.

Sofern Sie ab dem nächsten Jahr neue Steillagenflächen in Ihre Verpflichtung übernehmen oder Flächen an einen anderen an der Steillagenförderung teilnehmenden Betrieb abgeben möchten, beachten Sie bitte unbedingt die unten stehende Frist. Sollten Sie eine oder mehrere Verpflichtungsflächen nicht fristgerecht oder an einen Nichtsteillagenbetrieb abgeben, so wird die bereits gewährte Beihilfe aus den Vorjahren zurückfordert, da die Fünfjährigkeit der Verpflichtung nicht eingehalten wurde.

Die Antragsfrist endet am 15. November 2017! Verfristete Anträge können nicht bearbeitet werden und werden abgelehnt. Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung.

Nutzung von Pflanzrechten aus der ehemaligen hessischen Gebietsreserve im Rahmen der Umstrukturierungsförderung

Mit Auflösung der hessischen Gebietsreserve zum 31. Dezember 2015 wurden die darin angesammelten Wiederbepflanzungsrechte auf Antrag an die hessischen Weinbaubetriebe übertragen.

Die Europäische Kommission hat mitgeteilt, dass Umstrukturierungsmaßnahmen, für die ein Pflanzrecht aus einer Gebietsreserve verwendet wird, nur noch zeitlich befristet gefördert werden können. Dies gilt analog für die Verwendung von Pflanzrechten, die von einem anderen Weinbaubetrieb erworben wurden.

Nach Ablauf dieser zeitlich befristeten Fördermöglichkeit können die Pflanzrechte aus der Gebietsreserve zwar regulär bis zum Ende des Übergangszeitraums am 31. Dezember 2020 in das neue Genehmigungssystem überführt und für Pflanzungen genutzt werden, die Gewährung einer Umstrukturierungsförderung ist jedoch nicht mehr möglich.

Die reguläre Umstrukturierungsförderung, d. h. die Rodung eines bestockten Weinbergs und die anschließende Neuanlage eines Weinbergs mit Anpassung an moderne Bewirtschaftungstechniken sowie an Standort- und Klimabedingungen ist weiterhin und auch über das Jahr 2018 hinaus möglich.

Nach derzeitigem Informationsstand können Pflanzungen mit umgewandelten Pflanzrechten aus der Gebietsreserve letztmalig im Jahr 2018 gefördert werden.

Das Regierungspräsidium empfiehlt daher, Pflanzungen mit diesen Pflanzrechten gegebenenfalls vorzuziehen. Ein Förderantrag wäre in diesen Fällen bis zum 31. August 2017 zu stellen und die Maßnahme bis spätestens zum 30. Juni 2018 abzuschließen.

Bitte berücksichtigen Sie: Eine Verschiebung der betroffenen Umstrukturierungsmaßnahmen in das Jahr 2019 ist ausgeschlossen. Sofern sich der Maßnahmenabschluss verzögert, bzw. im Jahr 2018 keine Auszahlung beantragt und/oder bis zum 30. Juni 2018 keine Abschlussmeldung vorgelegt wird, sind die entsprechenden Förderanträge abzulehnen.

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