Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

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Wiese Kompensationsmaßnahmen
Wiese

Hat der Eingriffsverursacher die Möglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung ausgeschöpft und es verbleiben trotzdem unvermeidbare Beeinträchtigungen, so ist er gemäß § 15 Abs. 2 BNatSchG dazu verpflichtet, diese durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu kompensieren.

Kompensationsmaßnahmen müssen bestimmte Anforderungen erfüllen (§ 15 Abs. 3 BNatSchG, Kompensationsverordnung (KV)). Grundsätzlich ist durch eine Kompensationsmaßnahme eine Aufwertung des
Naturhaushaltes zu erzielen. Es sollen insbesondere Maßnahmen zur Aufwertung von Natura 2000-Gebieten, Maßnahmen zur Entsiegelung oder zur Wiedervernetzung von Lebensräumen, Fließgewässerrenaturierungen, Maßnahmen zur Beseitigung von Hindernissen für die Tierwanderung, Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung von Abbauflächen oder Maßnahmen zur Wiederherstellung von Kulturbiotopen, wie z. B. Alleen umgesetzt werden. Darüber hinaus können auch Maßnahmen zur Aufwertung von Wald oder landwirtschaftlich genutzten Flächen durchgeführt werden.

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