Erhaltung und Pflege

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Schafbeweidung als Naturschutzmaßnahme

Das Gebietsmanagement dient der Erhaltung der wertvollen Flächen und Schutzgüter in den NATURA 2000- und Naturschutzgebieten. Dabei arbeitet die Obere Naturschutzbehörde eng mit den Forstämtern (Naturschutzgebiete, NATURA 2000-Waldgebiete) und den Landräten (NATURA 2000-Offenlandgebiete) und beauftragten Fachbüros zusammen. Soweit möglich wird bei der Gebietspflege eine naturschutzfachlich günstige Nutzung (z. B. extensive Beweidung, Mahd) angestrebt und über den Vertragsnaturschutz (Agrarumweltprogramm HALM, Wald-Vertragsnaturschutz) gefördert.

Die Pflege der Naturschutzgebiete ist wie folgt organisiert:

  • Jahrespflegepläne beruhen auf bestehenden Rahmenpflegeplänen und werden von den zuständigen Forstämtern am Jahresende in Jahrespflegeplanbesprechungen mit den Naturschutzverbänden und den Hauptnutzern im Gebiet abgestimmt.
  • Die Forstämter setzen die Maßnahmen dann im Laufe des Jahres um. Ehrenamtliche, von der Oberen Naturschutzbehörde ernannte Gebietsbetreuer unterstützen sie dabei.

Das Management der NATURA 2000-Gebiete erfolgt landesweit einheitlich:

  • Ausgangspunkt ist die Grunddatenerfassung (GDE), eine gutachterliche Bestandsaufnahme in jedem einzelnen Gebiet.
  • Auf dieser Grundlage entwerfen Maßnahmenplaner bei den Forstämtern und Landräten einen mittelfristigen Bewirtschaftungsplan. Nach Abstimmung mit den Flächen-Eigentümern und -Nutzern, Kommunen und Verbänden legt die Obere Naturschutzbehörde die erforderlichen Maßnahmen schließlich im Plan fest.
  • Nach Eingabe in das NATUREG-Programm wird daraus jährlich ein konkreter Jahrespflegeplan erzeugt und nach Umsetzung durch die Forstämter und Landräte mit der Vollzugsmeldung abgeschlossen.
  • Ein Gebietsmonitoring dokumentiert künftig die Entwicklung der einzelnen NATURA 2000-Gebiete. Gebietskonferenzen dienen der aktuellen Sachstandsbewertung.

Überschneiden sich Naturschutz- und NATURA 2000-Gebiete, werden alle Maßnahmen in einen gemeinsamen Bewirtschaftungsplan zusammengeführt.

Nähere Informationen finden Sie in den neben stehenden Downloads und Links. Die Grunddatenerfassungen finden Sie über den NATUREG-Viewer beim jeweiligen Gebiet. Alle Bewirtschaftungspläne auch im „Direktzugriff“ des Natureg-Viewers.

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