Dosenpfand / Verpackung

Die Verpackungsverordnung enthält Verpflichtungen, die das Inverkehrbringen und die Rücknahmepflichten von Verkaufs-, Um-, und Transport- und Einweggetränkeverpackungen regeln.

  • Verkaufsverpackungen sind beispielsweise Umhüllungen der Ware aus Kunststoff oder Pappe.
  • Umverpackungen sind Verpackungen, die als zusätzliche Verpackungen zu Verkaufsverpackungen verwendet werden, jedoch zum Schutz der Ware nicht erforderlich sind.
  • Transportverpackungen sind Verpackungen, die die Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder die aus Gründen der Sicherheit des Transports verwendet werden und beim Vertreiber anfallen.
  • Einweggetränkeverpackungen sind in der Regel PET- oder Glasflaschen und Blechdosen.

Das Regierungspräsidium überwacht als Abfallbehörde

  • die Rücknahmepflichten für Transport- und Umverpackungen,
  • die Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme von Verkaufsverpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen (gelber Sack oder Wertstofftonne) und
  • den Verkauf und die Rücknahme von pfandpflichtigen Einweggetränkeverpackungen.

Für Einweggetränkeverpackungen von 0,1 bis 3 Liter Inhalt ist mindestens Pfand in Höhe von 25 Cent zu erheben. Pfandfrei bleiben Säfte, Milch (-produkte) und Wein (-mischgetränke). Verpackungen können überall im Handel zurückgegeben werden.
Ein zum Dosenpfand erstelltes Merkblatt informiert Sie ebenso wie die Links zu den Seiten des hessischen Umweltministeriums, des Bundes-Umweltministeriums, des Umweltbundesamtes und der Deutschen Pfandsysteme GmbH (DPG).
Zuwiderhandlungen gegen die Verpflichtungen nach der Verpackungsverordnung können vom Regierungspräsidium als zuständiger Abfallbehörde mit einem Bußgeld geahndet werden.

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