Wasserrahmenrichtlinie

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ein Grafikquerschnitt eines wellenförmigen Wasserspiegels mit Luftblasen

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) beinhaltet die ganzheitliche Betrachtung aller Gewässer nach natürlichen Wasserkörpern und fordert, den guten mengenmäßigen und chemischen Zustand des Grundwassers und einen guten chemischen und ökologischen Zustand der Oberflächengewässer herzustellen und zu erhalten. Um diese Ziele zu erreichen, sind von den Behörden Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme zu erstellen.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) hat den Bewirtschaftungsplan Hessen 2015- 2021 sowie das Maßnahmenprogramm Hessen 2015- 2021 auf der Homepage zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen www.flussgebiete.hessen.de eingestellt und im Staatsanzeiger Nr. 52/2015 vom 21.12.2015, Seite 1398 auf die Veröffentlichung hingewiesen.

Ergänzend dazu werden diese Unterlagen auch bei der obersten Wasserbehörde und den oberen Wasserbehörden zur Einsicht ausgelegt.

Ab sofort können die Unterlagen im Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. 41.2 im Dienstgebäude Wilhelminensstr. 1-3, 1. OG, Zimmer 1.044, eingesehen werden. Ansprechpartnerin ist Frau Christiane Saurenhaus.

Ausgenommen von der Auslegung sind die Anhänge 8 und 9 zum Maßnahmenprogramm (Maßnahmen-Steckbriefe zur Gewässerstruktur), die wegen ihres großen Umfangs nicht als Druckerzeugnis zur Verfügung gestellt werden können. Diese Unterlagen können ausschließlich auf der oben genannten Homepage eingesehen werden.

Für die Oberflächengewässer sieht das Maßnahmenprogramm Maßnahmen vor, die die Gewässerstruktur verbessern und den Eintrag von Stoffen mindern. Diese Maßnahmen, die zum größten Teil von den Gemeinden, den Wasserverbände und den Kläranlagenbetreibern umzusetzen sind, werden

  • teils von der Oberen Wasserbehörde beim Regierungspräsidium (größere Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte, Maßnahmen bei Kläranlagen mit einer Anschlussgröße von mehr als 20.000 Einwohnerwerten)
  • teils von den Unteren Wasserbehörden bei den Landkreisen und den kreisfreien Städten (kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte, Maßnahmen bei Kläranlagen mit einer Anschlussgröße von weniger als 20.000 Einwohnerwerten)

begleitet.

Für das Grundwasser ist im Maßnahmenprogramm insbesondere eine fachliche Beratung der Landwirte vorgesehen, um den Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser zu verringern.

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