Die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität in Südhessen zu sichern und weiter auszubauen, ist der Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt als Vollzugs-, Genehmigungs- und Überwachungsbehörde des Landes Hessen. Dafür stehen beispielsweise Rekordzahlen als Einbürgerungsbehörde mit knapp 40.000 Entscheidungen allein in den Jahren 2024 und 2025. Bei der Genehmigung von Windkraftanlagen wurden seit 2024 mit einer Nennleistung von insgesamt 596 Megawatt Rekordzahlen verzeichnet und ein wichtiger Beitrag für die Energiesicherheit in der Region geleistet.
Zur zukunftsfesten Mobilität tragen aktuelle Entscheidungen der Behörde zur „Elektrifizierung der Taunusbahn“, zur Regionaltangente West oder zur neuen „Skyline-Bahn am Frankfurter Flughafen“ bei. Die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen für große Unternehmen und Rechenzentren dienen der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Zu prominenten Beispielen zählen Unternehmen wie „Saubermacher Recycling“ in Ginsheim-Gustavsburg, „Vulcan Energy“ im Industriepark Höchst oder Samson AG in Offenbach. Darüber hinaus konnten mit der ersten Offenlage des Regionalplanes Südhessen die planerischen Grundlagen für mindestens 1.800 Hektar neuer Gewerbeflächenpotenziale sowie 3.600 Hektar neuer Siedlungsflächenpotenziale auf den Weg gebracht werden.
Mit dem Ziel, die Spitzenposition Südhessens im nationalen und europäischen Kontext zu sichern, wurden nun dem RP von Landtag und Landesregierung weitere Aufgaben übertragen. Künftig ist die Behörde für die Luftreinhalteplanung und die Überwachung der Wärmeplanung in Südhessen zuständig. Ab diesem Herbst nimmt die neue hessenweite „Fast-Lane“ für Fachkräfte aus dem Ausland beim RP ihre Arbeit auf.
Als moderne Behörde ist das Regierungspräsidium ein gefragter Arbeitgeber in der Region: Im Jahr 2025 sind über 1.800 Bewerbungen auf Stellen an den insgesamt sechs Standorten eingegangen.