Viele Kinder und Jugendliche stehen auf einer großen Treppe vor einem Gebäude.

Regierungspräsidium Darmstadt

116 Kinder und Jugendliche am Girls‘ und Boys‘ Day im RP zu Besuch

Darmstadt/Frankfurt/Wiesbaden. 79 Mädchen und 37 Jungen waren heute Vormittag anlässlich des Girls’ und Boys’ Day zu Gast im Regierungspräsidium (RP) Darmstadt. Für die Jugendlichen gab es spannende Angebote für die vielen verschiedenen Berufsbilder im RP. Insgesamt bietet das RP Darmstadt mehr als 5.000 Tätigkeiten in acht Abteilungen.

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen steht in einer Reihe nebeneinander.

Beim Zukunftstag hatten die Mädchen die Gelegenheit, sich Berufe anzuschauen, die überwiegend von Männern durchgeführt werden. Die Jungs haben in Jobs geschnuppert, die eher Frauen ausüben. Auch wenn das beim RP längst nicht mehr klar zu unterscheiden ist. Grundsätzlich arbeiten in der Behörde mehr Frauen als Männer – in allen Bereichen in der Regel gemeinsam. "Der Girls‘ und der Boys‘ Day bietet den Kindern und Jugendlichen interessante Einblicke in Berufsgruppen, die sie bisher so vielleicht noch nicht kannten“, betont Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt. 

Das RP Darmstadt hat ein großes Spektrum an Aufgaben. Vielleicht gefällt ihnen die Arbeit auch so sehr, dass wir den ein oder die andere in ein paar Jahren als neue Mitarbeitende hier begrüßen dürfen.

Prof. Dr. Jan Hilligardt Regierungspräsident Darmstadt

An den verschiedenen Standorten waren 41 Mädchen und 31 Jungen in Darmstadt, zwölf Mädchen und sechs Jungen in Wiesbaden, 22 Mädchen in Frankfurt sowie vier Mädchen in Eltville zu Gast beim RP. In verschiedenen Gruppen haben die Mädchen beispielsweise viel rund um das Thema IT; Umweltwissenschaft und Bauingenieurwesen gelernt oder erfahren, welche Aufgaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arbeitsschutz bewältigen. Die Jungen haben mehr über die Tätigkeiten des RP im Zusammenhang mit Verwaltungsberufen unter anderem im Naturschutz und im Glücksspiel gelernt.

Ziel des Girls‘ und Boys‘ Day ist es, die Jugendlichen für Berufe zu begeistern, in denen das eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Damit soll das Berufswahlspektrum für beide Geschlechter erweitert und mehr berufliche Chancengerechtigkeit hergestellt werden.

Eine Gruppe von Kincern und Jugendlichen steht für ein Gruppenfoto zusammen.

Hintergrund:

Das RP Darmstadt ist eine Landesmittelbehörde – sie arbeitet zwischen kommunaler und Landesebene. Dies schließt vielfältige Aufgaben in Südhessen und teilweise landes- oder sogar bundesweit ein. Diese reichen vom Kampfmittelräumdienst über das Flüchtlingswesen bis zu den Bereichen Arbeits-, Umwelt- und Naturschutz. An mehreren Standorten beschäftigt das Regierungspräsidium Darmstadt aktuell rund 1.600 Menschen. Es bildet selbst aus und bietet Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studiengänge Referendariate an.

Schlagworte zum Thema