Um die Verbreitung des Glatten Zackenschötchens einzudämmen, hat das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt am Donnerstag die invasive Pflanzenart bekämpft. Diese Pflanze hatte sich auf dem Deich bei Leeheim und Erfelden zu einem großen Bestand entwickelt. Die Deichmeisterei hat daher in Abstimmung mit der Oberen Naturschutzbehörde ihren Mahdplan angepasst. Eigentlich wird an diesem Deichabschnitt erst ab Mitte Juni gemäht.
Seit 2019 arbeiten der Staatliche Wasserbau und die Obere Naturschutzbehörde eng beim Klimaplanprojekt „Blühende Deiche“ zusammen, um die Deiche sicher und artenreich zu machen. Ein Teil dieser Zusammenarbeit ist die Staffelmahd. Dabei wird abschnittsweise gemäht, sodass seltene Arten bessere Überlebenschancen haben und möglichst immer etwas blüht. Allerdings kommen immer wieder unerwünschte Arten auf den Deichen vor. So müssen die Mitarbeitenden der Deichmeisterei auch das giftige Jakobs-Kreuzkraut, den Japanischen Staudenknöterich oder den Riesenbärenklau beseitigen. Dies bedeutet zusätzlichen Arbeitsaufwand, besonders dann, wenn ein neues Vorkommen erst spät entdeckt wird.