Zehn Personen stehen vor heller Stellwand

Regierungspräsidium Darmstadt

RP beruft neuen Prüfungsausschuss für Lebensmittelkontrolleure

Behörde ist hessenweit für Fortbildung zuständig und koordiniert Abnahme von Prüfungen

Darmstadt. Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt hat heute den Prüfungsausschuss für Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure turnusgemäß neu berufen. Das Gremium wird in den kommenden vier Jahren einen hohen Qualifikationsstandard für das Kontrollpersonal in den kommunalen Ämtern und Fachdiensten sichern, das in ganz Hessen die Einhaltung hygienischer und rechtlicher Vorgaben in den Lebensmittelbetrieben überwacht.

„Qualifiziertes Kontrollpersonal ist das Rückgrat der Lebensmittelüberwachung. Mit der Neuberufung des Prüfungsausschusses stellen wir sicher, dass die Weiterbildung in diesem wichtigen Beruf auch in Zukunft zeitgemäß, praxisnah und auf einem hohen fachlichen Niveau bleibt“, erklärte der Regierungspräsident.

Der neue Prüfungsausschuss setzt sich aus erfahrenen Amtstierärztinnen und Amtstierärzten sowie Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleuren verschiedener hessischer Kontrollbehörden zusammen. Fast alle von ihnen waren auch bisher schon als Prüferinnen und Prüfer tätig. „Für Ihr wichtiges ehrenamtliches Engagement in der Nachwuchsqualifikation danke ich Ihnen ganz herzlich“, sagte Prof. Hilligardt.

Hintergrund

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Hessen insgesamt 75 angehende Kontrolleurinnen und Kontrolleure geprüft. Die Fortbildung, die auf einer beruflichen Tätigkeit im Lebensmittelbereich aufbaut, dauert zwei Jahre und umfasst neben einem theoretischen Lehrgang auch eine intensive praktische Ausbildung in den kommunalen Fachbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte, in den Regierungspräsidien sowie dem Hessischen Landeslabor. Das RP Darmstadt fungiert in dem gesamten Prozess landesweit als zentrale Behörde (Geschäftsstelle) und koordiniert die Fortbildungen aller Personen in enger Abstimmung mit den jeweiligen kommunalen Behörden sowie den einzelnen Ausbildungsstätten.

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