Regierungspräsidium Darmstadt

RP hört Öffentlichkeit zu Änderungen bei Riederwald-Tunnel an

Autobahn GmbH hat Anschlussstelle Borsigallee zum Neubau der A66 umgeplant

Darmstadt. Im Zuge der Planfeststellung für den Neubau der A66 im Teilabschnitt Tunnel Riederwald wird ein weiteres Änderungsverfahren durchgeführt. Die von der Autobahn GmbH des Bundes beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum beantragte Änderung betrifft die Umplanung der Anschlussstelle Borsigallee von einem Kreuzungsbauwerk auf drei Etagen hin zur Anschlussstelle in Form einer rechts liegenden Trompete. Die Planänderung geht auf ein geändertes Regelwerk zurück und stellt die wirtschaftlichere Lösung dar.

Mit der Umplanung der Anschlussstelle gehen auch Änderungen im Umfeld des Bauabschnitts einher. So werden etwa der mit der Anschlussstelle verbundene Knotenpunkt Borsigallee/Kruppstraße, die Anbindung des bestehenden Park-and-Ride-Gebäudes an die Autobahn und die Rad-/Gehwegverbindung über die A66 verändert. Auch das geplante Wegenetz der Oberen Ebene im Teufelsbruch wird angepasst. Neben weiteren Änderungen ist auch eine Verbesserung des Schallschutzes vorgesehen. Die Umplanung führt zu einem zusätzlichen Verlust von 2.666 Quadratmetern Waldfläche und einem auf die Bauzeit begrenzten Waldeingriff im Umfang von 3.084 Quadratmetern.

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hört nun die Öffentlichkeit hierzu an. Die Pläne sind vom 18. März bis einschließlich 17. April auf der Internetseite des RP Darmstadt einsehbar. Einwendungen hierzu sind dann bis einschließlich 18. Mai beim RP Darmstadt möglich. Diese können per E-Mail an poststelle@rpda.hessen.de geschickt werden oder per Post an das Regierungspräsidium, Dezernat III 33.1, 64278 Darmstadt.

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt fungiert in dem Änderungsverfahren als Anhörungsbehörde. Planfeststellungsbehörde ist das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.

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