Die Aktionswoche knüpft an Aktivitäten der vergangenen sechs Jahre an, in denen verschiedene Aktivitäten stattfanden, um über die Thematik zu informieren und zu beraten, aber auch zu überwachen. Kontrollen auf Baustellen mit dem Schwerpunkt Gerüste hatten dabei eine hohe Zahl an technischen und organisatorischen Mängeln ans Licht gebracht.
Nur in etwas mehr als jeder fünften untersuchten Baustelle (21 Prozent) wurden die Maßnahmen zum Arbeitsschutz bezogen auf Gerüste erfüllt. Vielfach fehlten die für einen sicheren Aufbau erforderlichen Unterlagen, die sogenannte Aufbauanleitung, und technischen Sicherungsmaßnahmen – oder sie waren unzureichend. Häufig war auch das Gerüst durch den Nutzer unsachgemäß umgebaut worden. Die GDA setzt daher in diesem und dem nächsten Jahr ihren Schwerpunkt auf die Verhütung von Absturzunfällen. Ziel ist, das Bewusstsein für die Gefahren von Abstürzen am Arbeitsplatz zu stärken und einen aktiven Beitrag zu leisten, um schwere Unfälle zu vermeiden. Arbeiten auf Gerüsten sind mit besonderen Absturzgefahren verbunden.
Informationsmaterial rund um das Thema Sicheres Arbeiten auf Gerüsten finden Interessierte auf der Internetseite der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie. Weitere Infos zum Thema Baustellensicherheit und Kontaktpersonen gibt’s auf der RP-Website.