Regierungspräsidium Darmstadt

Bad Homburg: RP hört Öffentlichkeit zu Änderungen bei U2-Verlängerung an

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt führt für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U2 bis zum Bahnhof Bad Homburg ein weiteres Planänderungsverfahren durch. Die Ausführungsplanung hatte ergeben, dass Anpassungen bei der baulichen Umsetzung notwendig sind. Zu den durch die Stadt Bad Homburg geplanten Änderungen beteiligt das RP Darmstadt jetzt die Öffentlichkeit.

Die Änderungen betreffen verschiedene Bauwerke, die weitere planerische Anpassungen nach sich ziehen. Neben öffentlichen Belangen, beispielsweise wasserrechtlichen Fragestellungen, sind auch private Interessen von den Änderungen berührt. So werden für das Vorhaben zusätzliche Grundstücksflächen benötigt. Darüber hinaus beantragte die Stadt Bad Homburg eine Änderung ihrer Verpflichtung zum Rückbau nicht mehr benötigter Bauwerksanker.

Die veränderte Planung macht außerdem eine Neubewertung der Bauzeit, der Verkehrsführung sowie der Erreichbarkeit von Grundstücken während der Bauphase erforderlich. Zudem hat die Stadt Bad Homburg auf Grundlage der konkretisierten Planung die zu erwartenden Lärm- und Erschütterungsimmissionen während der Bauzeit erneut untersucht und bewertet.

Die geänderten Pläne liegen vom 27. Juli bis 26. August beim Magistrat der Stadt Bad Homburg zur Einsichtnahme aus. Gleichzeitig veröffentlicht das RP Darmstadt die Unterlagen auch auf seiner Internetseite. Einwendungen gegen die Änderungen können bis einschließlich 9. September 2026 beim Regierungspräsidium Darmstadt oder bei der Stadt Bad Homburg eingereicht werden.

Das RP Darmstadt hat das Vorhaben bereits 2016 planfestgestellt. Seitdem hat es auf Wunsch der Stadt Bad Homburg drei Änderungsverfahren durch das RP gegeben.

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