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Regierungspräsidium Darmstadt

Regierungspräsident übergibt Bescheid im Deponiepark Brandholz

Mehr Bioabfall, mehr Sicherheit: RP genehmigt Erweiterung der Anlage in Neu-Anspach

Gute Nachrichten für den Hochtaunuskreis: Die Bioabfallvergärungsanlage im Deponiepark Brandholz wird deutlich ausgebaut. Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt hat heute den entsprechenden Genehmigungsbescheid an die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der RMD Rhein-Main Deponie GmbH und Erste Kreisbeigeordnete (MTK), Madlen Overdick, übergeben.

Die Anlage darf künftig statt bislang 25.000 bis zu 43.000 Tonnen Bioabfall im Jahr verarbeiten. „Das Vorhaben ist positiv für die Entsorgungssicherheit des Hochtaunuskreises“, so Regierungspräsident Hilligardt. Die umfangreichen Änderungen seien sorgfältig geprüft und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten entschieden worden.

Das Vorhaben ist positiv für die Entsorgungssicherheit des Hochtaunuskreises

Prof. Dr. Jan Hilligardt Regierungspräsident
Darmstadt

Neben der Kapazitätserhöhung umfassen die Änderungen unter anderem den Bau einer Kompostierungsanlage, neue Lagerflächen – etwa für Schwefelsäure und Strukturmaterial – sowie technische Modernisierungen. Auch bestehende Bereiche werden von der RMD angepasst, etwa durch das Umnutzen von Anlagenbestandteilen oder das Optimieren der Abluftführung. Bereits zuvor angezeigte Veränderungen wie die Einhausung der Mischhalle wurden in das Verfahren integriert und ebenfalls genehmigt.

Mit dem Bescheid wurden gleich mehrere rechtliche Aspekte abgedeckt: Neben der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung enthält er auch baurechtliche Zulassungen sowie wasserrechtliche Vorgaben. Darüber hinaus wurden Anforderungen im Sicherheitsbereich festgelegt, darunter ein Notfall- und Alarmplan sowie ein Notstromkonzept.

Besonderes Augenmerk legte die Behörde auf den Umweltschutz. Die Vorgaben für Emissionen wurden verschärft: So gelten künftig strengere Grenzwerte für Ammoniak und es gibt engmaschigere Kontrollen bei Geruchsemissionen sowie zusätzliche Überwachungen der Luftschadstoffe.

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