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Regierungspräsidium Darmstadt

RP ermöglicht bessere Metallaufbereitung in Wiesbaden

Regierungspräsident übergibt Bescheid an Knettenbrech und Gurdulic

Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt hat in Wiesbaden den Bescheid für eine neue Metallaufbereitungsanlage an den Geschäftsführer der Knettenbrech und Gurdulic Recycling GmbH & Co. KG, Steffen Gurdulic, übergeben. Die Genehmigung umfasst die Errichtung und den späteren Betrieb der Schredderanlage.

Diese Anlage ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft

Prof. Dr. Jan Hilligardt Regierungspräsident
Darmstadt

„Sie ist außerdem ein weiteres Beispiel dafür, wie durch die Zusammenarbeit innovativer Unternehmen mit dem RP Darmstadt das Recycling in der Region ausgebaut und wertvolle Ressourcen geschont werden.“

In der geplanten Anlage in Wiesbaden will Knettenbrech und Gurdulic Metalle aus dem Sperrmüll aufbereiten. Dabei werden Kunststoffe von Metallen getrennt, um die Verwertung zu verbessern. Laut der vom Regierungspräsidium (RP) Darmstadt erteilten Genehmigung dürfen in der Anlage insgesamt knapp 200.000 Tonnen recyclingfähiger Abfälle pro Jahr aufbereitet werden. Davon dürfen jährlich bis zu knapp 100.000 Tonnen mineralische Abfälle und rund 95.000 Tonnen Eisen- und Nichteisenschrott aufbereitet werden.

Um sicherzustellen, dass das Vorhaben mit den geltenden rechtlichen und umweltbezogenen Anforderungen vereinbar ist, enthält der Bescheid des RP umfangreiche Nebenbestimmungen, etwa zum Brandschutz, zur Begrenzung der Staubemissionen oder den notwendigen Messungen.

Hintergrund

Für die Errichtung und den Betrieb einer solchen Anlage ist eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Hierfür sind in Hessen die Regierungspräsidien zuständig, in Südhessen das Regierungspräsidium Darmstadt.

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